Homöopathie

Sanfte Hilfe für den Fall der Fälle

Autor: Lena Studer

Sanfte Hilfe für den Fall der Fälle

Bewährte homöopathische Mittel sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken.
Besonders bei akuten Beschwerden können sie rasch Linderung schaffen.

Ob Muskelschmerzen, Erkältungskrankheiten oder Entzündungen: Zwar gibt es für die meisten Zipperlein ein konventionelles Mittel aus der Apotheke, nicht bei jedem helfen sie jedoch wie gewünscht – ganz abgesehen von so einigen Nebenwirkungen, die mitunter auftreten können. Grund für Betroffene, auch zu homöopathischen Mitteln zu greifen. Beispiel Arnica, das bekannteste homöopathische Arzneimittel: Auch Bergwohlverleih genannt, da die Pflanze früher von körperlich erschöpften Bergsteigern eingenommen wurde, hilft sie nicht nur bei Folgen von Überanstrengung. Es ist auch oft das Mittel der Wahl bei Verletzungen jeder Art, besonders bei stumpfen Verletzungen wie Prellungen, Quetschungen und Blutergüssen. 

Haben Insekten zugeschlagen und für Schwellungen an Haut und Schleimhäuten gesorgt, steht ein aus der Honigbiene (Apis) hergestelltes Präparat zur Verfügung. Möglichst direkt nach einem Insektenstich eingenommen, kann es das Anschwellen und die brennenden Schmerzen mildern. Weitere Anwendungsgebiete sind Entzündungen von Haut und Schleimhaut wie Halsschmerzen, Nesselausschlag oder eine Blasenentzündung.

Giftige Mischung

Wer hätte gedacht, dass in der Naturmedizin auch giftige Pflanzen zum Einsatz kommen? Beste Beispiele sind die schwarze Tollkirsche (Atropa belladonna) oder die gewöhnliche Brechnuss (Strychnos nux vomica). Letztere ist vor allem eine beliebte Alternative bei übermässigem Konsum von Genussmitteln, nach exzessivem Arbeiten oder Schlafmangel. Zudem setzen so manche Leidgeplagte bei Magendarm-Beschwerden wie nervösem Magen, stressbedingter Übelkeit und Verstopfung auf dieses Präparat. Der Extrakt aus der schwarzen Tollkirsche ist dagegen ein geeignetes Mittel bei plötzlich und heftig auftretenden Infekten wie Mittelohr- und Mandelentzündung, Bronchitis und Grippe.

veröffentlicht: 11.09.2020