Burnout

Raus aus der Falle

Autor: Tobias Lemser | Branded Content

Raus aus der Falle

Antriebslos, müde, infektanfällig: Anzeichen, die für ein Burnout sprechen
können. Doch es gibt Wege, sich vor chronischer Erschöpfung zu schützen.

Baby wickeln, füttern, aufräumen, putzen, einkaufen: Tag für Tag, ohne Aussicht auf Erholung. Im Gegenteil. Denn nachts, wenn eigentlich Zeit wäre, den Akku wieder zu füllen, melden sich die Kleinsten und suchen Trost bei Mama. So schön die ersten Jahre mit den Kindern auch sind, für so manche Mutter bedeuten sie den grössten Härtetest überhaupt. Erst recht, wenn der Berufsalltag wieder startet. Grund, weshalb immer häufiger auch junge Mütter unter chronischer Erschöpfung leiden. Mit der Folge: Burnout. Wichtigste Merkmale sind der Verlust der körperlichen und seelischen Belastbarkeit, lang andauernde emotionale Erschöpfung, aber auch ein Gefühl der inneren Leere. 

Doch was tun, um aus dem Teufelskreis Alltag zu entfliehen? Da es noch keine einheitliche Methode gibt, ein Burnout-Syndrom zu diagnostizieren, ist das häufig eingesetzte so­genannte Maslach Burnout Inventory ein wichtiger Indikator. Mittels eines Fragebogens mit 22 Fragen wird so ermittelt, wie stark das Syndrom ausgeprägt ist.

Zeit zur Entspannung

Und dann gilt es zu handeln: Heisst zunächst, ein wenig Abstand vom Beruf zu bekommen, entweder mit ein paar Tagen Urlaub, einer reduzierten Stundenzahl oder ganz und gar einem Jobwechsel. Klar lassen sich diese Massnahmen nicht direkt auf die Familie übertragen. Dennoch ist es zentral, auch hier Entspannungsphasen in Form von Sport oder Treffen mit Freunden in den Alltag einfliessen zu lassen und bestimmte Aufgaben zu delegieren – ob an Putzhilfe, Grosseltern oder Babysitter. Ebenso wichtig: Auf die vielen To-do-Listen nicht nur Sinnvolles, sondern auch Schönes zu notieren und darauf zu achten, den Akku nie völlig zu entleeren, um jederzeit Reserven zu haben. Denn sind diese auch aufgebraucht, ist dringend professionelle Hilfe angesagt

veröffentlicht: 02.06.2020